Raumsequenzen und urbane Infrastrukturen

Graber Pulver at ETH Zürich

Ein Einblick in die Arbeitsweise der Schweizer Architekten Graber Pulver und in ihre Lehrtätigkeit an der ETH Zürich. Eine Interaktion zwischen architektonischer Praxis und Lehre.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Marco Graber und Thomas Pulver. Mit Texten von Marco Graber, Thomas Pulver, Nadine Olonetzky, Andreas Ruby, Axel Simon und Judit Solt

1. Auflage

, 2009

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

170 Seiten, 483 sw Abbildungen und Pläne

17 x 24 cm

ISBN 978-3-85881-260-5

Inhalt

Die Schweizer Architekten Marco Graber (*1962) und Thomas Pulver (*1962) gründeten nach einem Architekturstudium an der ETH Zürich und Aufenthalten im Ausland 1992 ihr Büro mit Niederlassungen in Bern und Zürich. Seither gewannen sie regelmässig Wettbewerbe und realisierten Bauten mit internationaler Ausstrahlung, darunter das Leopardengehege im Tierpark Dählhölzli Bern, das Mehrfamilienhaus Rondo in Zürich-Oerlikon oder das Ethnographische Museum in Genf.

Diese Publikation stellt das Zusammenspiel von architektonischem Schaffen und universitärer Lehre ins Zentrum und reflektiert so Erfahrungen, die Marco Graber und Thomas Pulver im Rahmen einer zweijährigen Gastdozentur an der ETH Zürich machten. Der erste Teil des Buchs gibt Einblicke in Grundideen und Arbeitsweise von Graber Pulver, im zweiten Teil werden – ergänzt durch reichhaltiges Bildmaterial und vier thematische Essays renommierter Publizisten – exemplarische Arbeiten von Master-Studenten vorgestellt.

Autoren & Herausgeber

Marco Graber

Nadine Olonetzky

 (*1962, Zürich), Kulturjournalistin und Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess. Schreibt u. a. für die NZZ am Sonntag, Kataloge und Bücher zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte. Mitglied von Kontrast (kontrast.ch) in Zürich.

Thomas Pulver

Andreas Ruby

 (*1966, Dresden), Architekturtheoretiker. Mit Ilka Ruby Leitung des Büros textbild für Architekturkommunikation in Berlin und seit 2008 des Verlags Ruby Press. Studium der Kunstgeschichte an der Universität zu Köln und der Theorie und Geschichte der Architektur an der École Spéciale d’Architecture Paris bei Paul Virilio, sowie an der Columbia University in New York bei Bernard Tschumi.

Axel Simon

 (*1966, Düsseldorf), Architekt und seit 2000 Architekturkritiker u.a. beim Tages-Anzeiger. Seit 2010 Redaktor bei der Zeitschrift Hochparterre. Studium der Architektur in Düsseldorf und Berlin sowie der Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH in Zürich. Swiss Art Award 2006 in der Sparte Kunst- und Architekturvermittlung.

Judit Solt

 (*1969, Budapest), seit 2007 Chefredaktorin Tec21 – Fachzeitschrift für Architektur, Ingenieurwesen und Umwelt. Studium der Architektur an der ETH Zürich. 2000–2007 Redaktorin der architekturtheoretischen Zeitschrift archithese, 2004–2007 Dozentin für Architekturkritik an der ETH Zürich, 2007–2008 Dozentin für Architekturtheorie an der HTW Chur.

Echo

«Der Inhalt und die Form des Opusculums verbinden sich zum Manifest einer architektonischen Haltung.» Arthur Rüegg, Hochparterre

 

«So wird die Publikation zum Ideengeber, Kommentar, Dokument aktueller Lehre, zum Vor- und Nachwort einer Geschichte des Bauens.» Benedikt Kraft, DBZ Deutsche Bauzeitschrift online