Selbstbildnis (Autoritratto)

Zur Situation der italienischen Kunst um 1967

Kounellis, Fontana oder Twombly: Gespräche mit Künstlern aus der Zeit des Aufbruchs Ende der 1960er-Jahre. – Im Buchhandel vergriffen; Restexemplare bei Scheidegger & Spiess erhältlich.

 

 

Titelinformation

Carla Lonzi. Beiträge von Dieter Schwarz und Luciano Fabro

1. Auflage

, 2000

Broschiert

344 Seiten, 106 sw Abbildungen

14 x 22 cm

ISBN 978-3-906127-49-1

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Jannis Kounellis, Lucio Fontana, Cy Twombly, Carla Accardi, Pietro Consagra, Luciano Fabro: Dieses Buch versammelt Gespräche, die die italienische Feministin und Kunstkritikerin Carla Lonzi mit Künstlerinnen und Künstlern um 1967, einer Zeit der Revolte und des künstlerisch fruchtbaren Aufbruchs, geführt hat.

Über 30 Jahre nach der Erstausgabe bietet diese erste deutsche Übersetzung einen Einblick in die italienische Kunstszene jener Jahre. Für den Direktor des Kunstmuseums Winterthur, Dieter Schwarz, stellt dieser Dialog-Band nicht nur ein «kunsthistorisches Schlüsselwerk dar, das man als Monument oder curiosité in die Geschichte einreihen konnte. In seiner Konzeption erweist es sich als die notwendige Erinnerung an eine bestimmte Vorstellung von der Kunst der nicht nur für Italien so wichtig gewordenen 1960er-Jahre.»

 

«Kunst ist mit anderen Worten dann interessant, wenn man sich ihr nähert, ohne im Grunde zu wissen, ob es sich dabei überhaupt um Kunst handelt.» Carla Lonzi

Autoren & Herausgeber

Luciano Fabro

 (1936–2007), Maler, Objektkünstler und Kunsttheoretiker sowie Dozent an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen.

Carla Lonzi

 (1931–1982), Kunstkritikerin. Studium der Kunstgeschichte in Florenz. 1971 mit Carla Accardi und Elvira Bonotti Publikation des Manifesto di Rivolta Femminile. Mitarbeit im Verlag Rivolta Femminile und Publikation verschiedener Schriften zum Feminismus, u.a. Taci, anzi parla - diario di una femminista (1978).

Dieter Schwarz

 (*1953, Zürich), seit 1990 Direktor des Kunstmuseums Winterthur. Studium der deutschen und französischen Literatur, der Linguistik und der Komparatistik in Zürich, 1981 Promotion über das dichterische Werk von Dieter Roth. 1983–1985 Forschungsaufenthalt in Paris.