Félix Vallotton. Idylle am Abgrund

Aktbilder, Porträts, Interieurs und Landschaften: Félix Vallottons intensiv farbige Bildwelt war auch ein bissiger Kommentar zur gutbürgerlichen Doppelmoral. Eine Monografie.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Christoph Becker und Linda Schädler. Mit einer Biografie von Linda Schädler

1. Auflage

, 2007

Gebunden

192 Seiten, 91 farbige und 10 sw Abbildungen

22 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-194-3

In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich

Inhalt

Der Schweizer Künstler Félix Vallotton (1865–1925) war ein präziser Beobachter seiner Zeit. In Lausanne geboren, studierte er ab 1882 in Paris im Kreis der Künstlergruppe Nabis, schrieb Theaterstücke und arbeitete als Illustrator für avantgardistische Zeitschriften. In seinen Gemälden, Holzschnitten und Zeichnungen setzte er sich zuweilen beissend sarkastisch mit gesellschaftskritischen Themen auseinander. Akte, Liebespaare in verschatteten Ecken, scheinbar wohnliche Interieurs: Weder scheute er karikierende Anspielungen, noch wahrte er den Schein der bürgerlichen Idylle.
Diese reich bebilderte Monografie präsentiert Vallottons malerisches Werk aus allen Schaffensphasen und Gattungen. Die Autoren gehen in Essays und detaillierten Bildbeschreibungen den eigenwilligen Bildfindungen und ihrer irritierenden Künstlichkeit auf den Grund. Das Buch erschien zu einer Ausstellung im Kunsthaus Zürich und in der Hamburger Kunsthalle.

 

Zusatzband Grafik

 

English edition

Autoren & Herausgeber

Christoph Becker

 , seit 2000 Direktor des Kunsthaus Zürich. Studium der Kunstgeschichte in Stuttgart, Wien und München mit Spezialgebiet Kunst des 19. Jahrhunderts. 1995–2000 Kurator an der Staatsgalerie Stuttgart.

Linda Schädler

, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstmuseum Basel, 2003–2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin am Kunsthaus Zürich. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Publizistik in Zürich. Freie Kunstkritikerin der Neuen Zürcher Zeitung.