Bastokalypse

Krieg und Geister, Mord und Totschlag und andere Schrecken der Welt: Dieses 13 Meter lange Leporello ist ein Bilderfries des Grauens, doch voller sarkastischem Humor und Fingerzeige auf die Kunstgeschichte. Kein Buch – ein Objekt!

 

 

Titelinformation

M.S. Bastian, Isabelle L. Mit einem Essay von Konrad Tobler

1. Auflage

, 2010

Text Deutsch, Englisch und Französisch

Leporello in Papierumschlag

64 Teile (128 Seiten), 25 sw Abbildungen

21 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-296-4

Inhalt

Die biblische Apokalypse hat als Erzählung vom Weltende seit Jahrhunderten die Fantasie von Malern und Zeichnern angeregt. Das figurativ-expressive Monumentalwerk Bastokalypse von M.S. Bastian (*1963) und Isabelle L. (*1967) reiht sich in diese Tradition ein. Das Künstlerpaar, das sich an der Grafik-Fachklasse der Schule für Gestaltung Biel kennenlernte und seit 2004 zusammenarbeitet, hat mit 32 schwarzweissen Gemälden auf Leinwand einen Bildstreifen von 51,2 Metern Länge und 1 Meter Höhe geschaffen: die Druckvorlage für dieses ungewöhnliche Leporello.

Die Bastokalypse – ein Wortspiel aus Apokalypse und Bastian – ist ein Bilderfries des Entsetzens und voller Anspielungen: Jahrtausendealte Mythologien und Schreckensbilder der Moderne wie Picassos Guernica oder die Maus-Zeichnungen von Art Spiegelman sind ebenso zu finden wie Szenen des Grauens aus Graphic Novels, Trivialkunst und Massenmedien. Der Kunstkritiker Konrad Tobler zeigt in seinem mit apokalyptischen Darstellungen illustrierten Essay die vielfältigen Beziehungen zur Kunstgeschichte auf. Das Buch erschien zu den Ausstellungen am fumetto Comic-Festival 2010 und im Museum Goch.

Ausgezeichnet mit dem PrintStar, Innovationspreis der deutschen Druckindustrie 2010.

 

Gestaltet von Hi – Visuelle Gestaltung.

Autoren & Herausgeber

M.S. Bastian

Isabelle L.

Konrad Tobler

 (*1956), seit 2007 freier Kunst- und Architekturkritiker u.a. für Neue Zürcher Zeitung, Tages-Anzeiger und Kunstbulletin. Studium der Germanistik und Philosophie in Bern und Berlin, Gymnasiallehrer. 1992–2007 Kulturredaktor der Berner Zeitung, ab 2000 Leiter des Kulturressorts. 2006 erster Preis für Kulturvermittlung des Kantons Bern.

Echo

NACHGEFRAGT – Bastokalypse – Apokalypse
Die Sendung „nachgefragt“ auf TeleBielingue lud am 7. Oktober Theo Buss, Theologe und Journalist, und die Künstler M.S Bastian und Isabelle L. ins Studio ein. Ausgehend von ihrem Monumentalwerk Bastokalypse unterhält sich Moderator und Pfarrer Christian Jegerlehner mit ihnen über Kunst und Gedanken zum Weltuntergang. Beitrag online sehen.

 

«Bastokalypse schafft die Quadratur des Kreises zwischen Trivialität und Kunstanspruch.» Michael Freund, Der Standard

 

«Die Bastokalypse ist grossartig; sie darf in Ihrem Büchergestell nicht fehlen!» Uli Wunderlich, Totentanz aktuell

 

«Der wohl grösste Comic der Welt misst 52 Meter in der Länge und ist 1 Meter hoch. Auch in regaltauglicher, gedruckter Gestalt ist Bastokalypse ein spektakuläres Ding.» Thomas Kliemann, General-Anzeiger

 

«Die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit ist ein faszinierendes und spannendes Thema. Übersetzt in eine apokalyptische, skurrile Comic-Landschaft bietet sich jedem Denker hiermit der endgültige Anreiz, sich dem Thema zu widmen. Sehr gut lesbar und mit genügend Informationen zum geistesgeschichtlichen Kontext gespickt, kann ich die Bastokalypse daher nur jedem empfehlen!» Rowena Fuss, Portal Kunstgeschichte