Varlin

Leben und Werk

 

 

Titelinformation

Patrizia Guggenheim, Paola Tedeschi-Pellanda. Mit einem Beitrag von Beat Wismer

1. Auflage

, 2000

Gebunden

228 Seiten, 160 farbige und 185 sw Abbildungen

24 x 30 cm

ISBN 978-3-85881-111-0

Eine Publikation des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA (Œuvrekataloge Schweizer Künstler 19/1)

Inhalt

Die Gemälde Die Völlerei (Die Sinnesfreude) und Die Heilsarmee (Die geistige Freude) – beide 1964 entstanden – sowie das Selbstbildnis (1975) machten Varlin (eigentlich Willy Guggenheim, 1900–1977) zu einem der bedeutendsten Maler der Schweiz. Nach einer Lithografenlehre in St. Gallen studierte Varlin 1921–1923 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. 1923–1932 lebte er in Paris, wo er die Académie Julian, die Académie André Lhote und die Académie de la Grande Chaumière besuchte und 1927 den Kunsthändler Leopold Zborovski traf. Der Entdecker von Modigliani und Soutine nahm auch ihn unter Vertrag und gab ihm den Künstlernamen Varlin. In Zürich, wo Varlin 1932–1963 lebte, und danach in Bondo im Bergell schuf Varlin sein umfangreiches Werk.
Der Band I umfasst die mit Dokumenten, Fotografien und Bildern illustrierte Biografie sowie eine Einführung ins Gesamtwerk.

 

«Meine Bilder wenden sich an alle, die guten Willens sind, an Metzger, Bräute, Zahnärzte, Hotelportiers, Serviertöchter, Verwaltungsräte, Stadtpräsidenten, Dirnen, Soldaten, Generäle.» Varlin

 

Band 2 separat und zweibändiges Set

 

Weitere Information über den Künstler: Varlin-Archiv in Bondo.
 

Autoren & Herausgeber

Patrizia Guggenheim

 (*1966), Kunsthistorikerin und Historikerin. Tochter von Varlin und Franca Guggenheim-Giovanoli. Nachlassverwalterin von Varlin.

Paola Tedeschi-Pellanda

Beat Wismer

 (*1953), Generaldirektor des museums kunst palast in Düsseldorf. 1985–2007 Direktor des Aargauer Kunsthauses, Aarau. Organisator und Kurator vieler Ausstellungen, Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen.

Echo

«Ein sorgfältig recherchierter, umfangreicher, übersichtlich gestalteter und im Hinblick auf die zukünftige Beschäftigung mit dem Werk Varlins sehr wertvoller Katalog.» Kunst & Architektur in der Schweiz

 

«Waren bis anhin von einzelnen Gemälden Varlins nur ein paar wenige Varianten bekannt geworden, so überrascht der ganze 1376 Bilder nachweisende Œuvrekatalog durch eine verblüffende Vielzahl von thematischen Gruppen in Form von eigentlichen Zyklen.» Walter Labhart, Aargauer Zeitung