Biennale Venedig

Die Beteiligung der Schweiz, 1920–2013

Ein Who is Who der Schweizer Kunst: Dieses Buch ist die einmalige Materialsammlung zu den Schweizer Auftritten an der Biennale von Venedig.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Regula Krähenbühl und Beat Wyss

1. Auflage

, 2013

2 Bände, broschiert

Total 696 Seiten, 316 farbige und 246 sw Abbildungen

16 x 23 cm

ISBN 978-3-85881-401-2

Eine Publikation des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA)

Inhalt

Die Biennale von Venedig – 1895 erstmals und bis 1968 als Verkaufsausstellung durchgeführt – ist weltweit die traditionsreichste Plattform für zeitgenössische Kunst. Seit 1920 nutzt auch die Schweiz diese Möglichkeit zur kulturellen Selbstdarstellung, anfangs sporadisch, ab 1932 regelmässig und seit 1952 im eigenen, von Bruno Giacometti errichteten Pavillon in den Giardini. Von 1988 bis 2009 wurden zudem in der Kirche San Staë Schweizer Ausstellungen gezeigt.

Dieses zweibändige Werk, das auf jahrelanger Forschungsarbeit am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) beruht, dokumentiert erstmals alle Schweizer Auftritte an der Biennale von Venedig. Band 1 bietet 15 Aufsätze zu den Schweizer Beiträgen von 1920 bis 2013. Band 2 zeigt eine beeindruckende Fülle an Dokumenten und liefert eine vollständige Liste aller ausgestellten Künstlerinnen und Künstler samt ihren Werken. Ein grossartiger Fundus an kunsthistorischen Informationen und Querbezügen.

Mit Beiträgen von Peter F. Althaus, Regula Bolleter, Lea Olivia Brägger, Ilona Genoni Dall, Kornelia Imesch, Patrizia Keller, Edith Krebs, Regula Krähenbühl, Franz Müller, Andreas Münch, Simonetta Noseda, Susann Oehler, Elio Schenini, Joachim Sieber, Jasmin Sumpf, Konrad Tobler, Hans-Peter Wittwer und Beat Wyss.

Autoren & Herausgeber

Peter F. Althaus

 (*1931, Rumänien), seit 1956 Kunstpublizist. 1959–1968 Leiter des Kunstmuseums Luzern und 1968–1973 Direktor der Kunsthalle Basel. 1964–1986 Chefredaktor der Kunstnachrichten. Publikation mehrerer Monografien über Künstler.

Regula Bolleter

, Kunsthistorikerin und seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Catalogue raisonné Ferdinand Hodler.

Lea Olivia Brägger

Ilona Genoni Dall

Kornelia Imesch

Patrizia Keller

Regula Krähenbühl

 (*1962), Kunsthistorikerin, Literaturwissenschaftlerin und Leiterin Wissenschaftsforum beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA, Zürich.

Edith Krebs

Franz Müller

 (*1962), seit 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA und Leiter des Projekts Werkkatalog der Gemälde von Cuno Amiet am SIK. Studium der Kunstgeschichte und neueren deutschen Literatur in Zürich. 1994–1998 Redaktor des Biografischen Lexikons der Schweizer Kunst und Kunstkritiker, 1998–2000 Assistent am Kunstmuseum Solothurn.

Andreas Münch

Simonetta Noseda

Susann Oehler

Elio Schenini

Joachim Sieber

Jasmin Sumpf

Konrad Tobler

 (*1956), seit 2007 freier Kunst- und Architekturkritiker u.a. für Neue Zürcher Zeitung, Tages-Anzeiger und Kunstbulletin. Studium der Germanistik und Philosophie in Bern und Berlin, Gymnasiallehrer. 1992–2007 Kulturredaktor der Berner Zeitung, ab 2000 Leiter des Kulturressorts. 2006 erster Preis für Kulturvermittlung des Kantons Bern.

Hans-Peter Wittwer

Beat Wyss

 (*1947, Basel), Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe sowie Forschungsprofessor am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA.

Echo

«Der Materialienband beinhaltet die Geschichte der Schweizer Kunst seit der Moderne und ihrer Selbstdarstellung nach aussen in nuce, die Fachleuten manche Recherche erleichtert und die der Laie gerne zum Stöbern in die Hand nimmt. Hier ist der Herausgeberin Regula Krähenbühl und dem Herausgeber Beat Wyss sowie ihren Mitarbeitern eine stupende Leistung gelungen.» Gerhard Mack, Bücher am Sonntag, NZZ am Sonntag

 

«Die Publikation spiegelt nicht nur ein Teil der jüngeren Schweizer Kunstgeschichte wider, sondern gibt auch einen Einblick in die kultur- und aussenpolitischen Machtspiele der letzten hundert Jahre.» Katharina Good, Tink.ch