Alberto Giacometti. Stampa–Paris

Alberto Giacomettis Leben und Schaffen war von zwei Orten besonders geprägt: seinem Geburtsort Stampa im Bergell und der Weltstadt Paris. Eine Spurensuche an den beiden Lebenspolen des Künstlers.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Beat Stutzer. Mit Textbeiträgen von Donat Rütimann und Beat Stutzer

1. Auflage

, 2000

Gebunden

256 Seiten, 50 farbige und 100 sw Abbildungen

16 x 24 cm

ISBN 978-3-85881-130-1

In Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur

Inhalt

Paris war zwar während vierzig Jahren der Lebensmittelpunkt und die Wirkungsstätte von Alberto Giacometti (1901–1966), doch er kehrte immer wieder in seine Heimat Stampa zurück. Das Bergell war für ihn nicht nur ein Ort des Rückzugs und der Erholung. Hier entstanden auch bedeutende Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen. Dieses Buch zeigt Alberto Giacomettis Leben im Spannungsfeld zwischen der ländlichen, beschaulichen Bergwelt und der betriebsamen Weltstadt, zwischen dem geordneten, bürgerlichen Ambiente im elterlichen Haus und seinen eigenen, engen und überfüllten Wohn- und Arbeitsräumen an der Pariser Rue Hippolyte Maindron. Unter dem sprechenden Titel «… als hätte es zwei Albertos gegeben» schildert Beat Stutzer seine beiden Lebenspole. Donat Rütimann untersucht die Bedeutung bildnerischer und literarischer Recherchen sowie autobiografischer Texte für Alberto Giacomettis Werk.

Autoren & Herausgeber

Donat Rütimann

 (*1961, Schiers), seit 2001 Tätigkeit als Sprachlehrer für Deutsch, Französisch und Italienisch. Studium der Romanistik an der Universität in Zürich. Weiterbildung in französischer Literatur und Kunstgeschichte. Dissertation in Paris und Zürich über die Schriften von Alberto Giacometti (Alberto Giacometti. Écrire la déchirure).

Beat Stutzer

 (*1950, Altdorf), Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1982–2011 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. 2004–2008 Präsident der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Publikationen u.a. zu Andrea Garbald, Augusto, Giovanni und Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini.