Giovanni Segantini

Zeichnungen

Alles andere als «Reproduktionen» oder «Repliken»: Die Zeichnungen, die der Maler Giovanni Segantini nach seinen Gemälden schuf sind eigenständige Werke.

 

 

Titelinformation

Beat Stutzer

1. Auflage

, 2004

Broschiert

144 Seiten, 75 farbige und 7 sw Abbildungen

22 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-158-5

In Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur

Inhalt

Der Symbolist und Erneuerer der Alpenmalerei Giovanni Segantini (1858–1899) ist vor allem mit seinen grossen Darstellungen der Engadiner Bergwelt populär geworden, in denen er die Natur mit symbolistischem Gehalt verknüpft. Wenig bekannt sind seine Zeichnungen, die zumeist nach den Gemälden entstanden und die oft bis ins Detail mit ihnen übereinstimmen.
Dieses Buch versammelt über 60 dieser Zeichnungen. Sie untersuchen und erproben die Bildfindungen ein weiteres Mal und variieren sie teilweise. Als eigenständige Variante des Motivs übertreffen sie mitunter die gemalten Vor-Bilder.

 

Das Buch erschien zu einer Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur.

 

«Ich habe niemals Skizzen gemacht, denn wenn ich eine Skizze machen würde, dann würde ich das Bild nicht mehr machen. Ich will, dass der Gedanke sich jungfräulich im Gehirn erhalte». Giovanni Segantini

Autoren & Herausgeber

Beat Stutzer

 (*1950, Altdorf), Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1982–2011 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. 2004–2008 Präsident der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Publikationen u.a. zu Andrea Garbald, Augusto, Giovanni und Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini.