Otto Morach

Arbeiten auf Papier

Die unbekannte Seite des Malers: Dieser Bildband präsentiert das virtuose zeichnerische Werk und seine Skizzen fürs Marionettentheater.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Christoph Vögele, Kunstmuseum Solothurn. Mit Beiträgen von Patricia Bieder, Doris Fässler und Christoph Vögele

1. Auflage

, 2015

Gebunden

184 Seiten, 151 farbige und 19 sw Abbildungen

22 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-484-5

Inhalt

Otto Morach gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Schweizer Moderne; in seinem Werk hat er Einflüsse von Expressionismus, Kubismus und Futurismus zu einer eigenständigen Form verarbeitet. Diese neue Monografie präsentiert die im Vergleich zu Morachs Malerei weniger bekannten, doch ebenso hervorragenden Arbeiten auf Papier: Gouachen und Aquarelle, Kohle-, Bleistift- und Federzeichnungen, zudem expressionistische Holzschnitte und eine Auswahl selbst gestalteter Postkarten.

Einen Höhepunkt bilden dabei die Gouachen, mit denen Morach 1918 Puppen zum Marionettentheater La Boîte à joujoux vorbereitete und die zeitgleich zu Sophie Taeuber-Arps berühmten Marionetten entstanden. Mehrere Essays erläutern Morachs virtuoses zeichnerisches Schaffen, wobei sein Aufenthalt in der Pariser Künstlerkolonie La Ruche und seine Auseinandersetzung mit dem Kubismus speziell beleuchtet werden.

Erscheint zur Ausstellung «Otto Morach (1887–1973) – Arbeiten auf Papier» im Kunstmuseum Solothurn.
 

Autoren & Herausgeber

Patricia Bieder

 (*1985), Kunsthistorikerin und seit 2012 wissenschaftliche Assistentin am Kunstmuseum Solothurn.

Doris Fässler

 (*1954), Kunsthistorikerin, Dozentin und Kuratorin. 1987–1992 am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA tätig. Seit 1992 Verlegerin des Diopter-Verlags in Luzern. Verschiedene Publikationen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Christoph Vögele

 (*1957, Kreuzlingen), Kunsthistoriker und seit 1998 Konservator des Kunstmuseums Solothurn. Autor zahlreicher Publikationen und Kurator vieler Ausstellungen zur Schweizer Gegenwartskunst.