Hans Josephsohn

Umfassend, gut lesbar und reich bebildert: Die erste grosse Monografie über den Bildhauer Hans Josephsohn gibt seinem herausragenden Werk den gültigen Platz in der Kunstgeschichte.

 

 

Titelinformation

Gerhard Mack. Fotografien von Georg Gisel

1. Auflage

, 2005

Gebunden

296 Seiten, 136 farbige und 92 sw Abbildungen

20 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-163-9

Inhalt

Hans Josephsohn, geboren 1920 in Königsberg, flüchtete 1938 nach einem Studienaufenthalt in Florenz nach Zürich, wo er Schüler des Bildhauers Otto Müller wurde und wo er bis zu seinem Tod 2012 lebte und arbeitete. Josephsohn hat in über 60 Jahren ein Werk geschaffen, das abseits aller Moden steht und trotzdem eine unvergleichliche Sensibilität für seine Zeit besitzt. Die stehenden und liegenden Plastiken, die teils monumentalen Halbfiguren und Reliefs beeindrucken durch ihre Präsenz. Auch die vergleichsweise fragilen Gipsfiguren in seinem Atelier sind Form gewordene Chiffren für seine Auseinandersetzung mit dem Schicksal, den Zufällen der Existenz.
Diese umfassende Monografie stellt Josephsohns Schaffen kenntnisreich vor und ordnet es in die Kunstgeschichte ein. Sie zeigt die spannungsvolle Ruhe dieses Werks, das für viele junge Künstler heute Inspiration und Leitstern ist.

 

Vorzugsausgabe (50 nummerierte Exemplare): Eine Radierung und zwei Kaltnadel vom Künstler signiert, 26 x 19 cm, in separater Mappe, zusammen mit Buch in Leinenschuber.

Preis: CHF 1500.00 | EUR 1500.00.


Im Kesselhaus Josephsohn sind Werke von Hans Josephsohn in einer ständigen Ausstellung zu sehen.

 

English edition

 

 

Autoren & Herausgeber

Georg Gisel

Gerhard Mack

, seit 2002 Kulturredaktor NZZ am Sonntag. Publikationen zu Kunst und Architektur, Literatur und Theater.

Echo

«In einer Nähe zu Künstler und Werk, die das Erkenntnisinteresse nicht ausschliesst, erzählt Gerhard Mack klug und sinnlich die Geschichte eines Einzelgängers, der unter seinen archaisch anmutenden Figuren nie wie der grosse Schöpfergott auftrumpft, der eher wirkt wie der staunende, ungläubige Augenzeuge des rätselhaften Handwerks Kunst.» Hans-Joachim Müller, art

 

«Der gut zu lesende Text beschreibt beharrlich und präzise Plastiken auf eine Weise, die uns Sehen lehrt. Und er spannt dazwischen immer wieder grosse Bogen in die allgemeine und in die zeitgenössische Kunst- und Zeitgeschichte.» Stephan Kunz, Aargauer Zeitung

 

«Mit welch phrasenlosem Eigensinn und mit welch suchender Konsequenz Josephsohn über sechs Jahrzehnte an der Arbeit ist, beschreibt Gerhard Mack in einer umfassenden Monografie.» Annemarie Monteil, Tages-Anzeiger

 

«Das Besondere an dieser Monografie ist, dass der Autor ganz nahe am Werk des Künstlers bleibt und dessen Entwicklung und Eigenart in gut nachvollziehbaren Beschreibungen vor Augen führt. Zur sinnlichen Vermittlung tragen die Werkfotografien von Georg Gisel bei. Die Farbaufnahmen machen die Bedeutung der Lichtführung für eine Skulptur deutlich.» Tina Grütter, Schaffhauser Nachrichten

 

«Die Monografie zu Hans Josephsohn spannt den Bogen durch die langsamen Entwicklungen eines eigenständigen Werks mit der Geste umfassender Gültigkeit.» Ursula Badrutt Schoch, St. Galler Tagblatt

 

«Die umfangreiche und sorgfältig edierte Monografie ist eine Biografie mit starker Ausstrahlung in die Zeit- und Kunstgeschichte. Der Künstler bleibt ganz Mensch, frei von Pathos und Überhöhung. Mack bedient sich einer sachlichen, gut lesbaren Sprache. Der Autor ist nicht nur Kunsthistoriker, sondern auch Journalist. Das kommt dem Buch zugute. Man liest es mit Gewinn – und mit Genuss.» Karl Wüest, Schweizer Feuilletondienst