Antonio Calderara

(1903–1978)

Ein Meister des Lichts und des Raums: der italienische Maler Antonio Calderara.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Simona Ciuccio. Mit Beiträgen von Eugen Gomringer und Erich Franz. Vorwort von Simona Ciuccio

1. Auflage

, 2017

Gebunden

144 Seiten, 85 farbige und 1 sw Abbildungen

19.5 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-552-1

In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Winterthur

Inhalt

Antonio Calderara (1903–1978) wandte sich 1924 nach nur einem Jahr Ingenieurstudium am Mailänder Polytechnikum seiner Leidenschaft zu: der Malerei. Die wichtigsten künstlerischen Einflüsse erfuhr der Autodidakt durch die Konfrontation mit den Bildern von Piero della Francesca, Kasimir Malewitsch und Piet Mondrian. Als reifer Künstler entdeckte Calderara zudem Georges Seurat und Josef Albers neu für sich. In ihrem Geist übertrug er die gegenständliche Welt in harmonisch gefügte, geometrisch strenge Kompositionen. Dabei interessierte Calderara nicht die Gegenüberstellung von Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit, sondern die Übertragung der an Ort und Zeit gebundenen Wirklichkeit in den von ihm als «spazio mentale» bezeichneten Bildraum.

Diese neue Monografie, die zur gleichnamigem Ausstellung im Kunstmuseum Winterthur erschien, präsentiert Calderaras Schaffen umfassend und reich bebildert.

Autoren & Herausgeber

Simona Ciuccio

  (*1979), Kunst- und Filmhistorikerin. Seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin am Kunstmuseum Winterthur.

Erich Franz

  (*1944, Schleusingen/Thüringen), Kunsthistoriker und Kurator. Seit 2008 Lehrauftrag, seit 2012 Honorarprofessor an der Kunstakademie Münster.

Eugen Gomringer

 (*1925, Cachuela Esperanza, Bolivien), Schriftsteller. Der Sohn eines Schweizers und einer Bolivianerin ist Mitbegründer der Konkreten Poesie. 2000 Gründung des Instituts für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie (IKKP) an seinem Wohnort Rehau in Oberfranken. Seine Sammlung konkreter Kunst und Poesie bildete den Grundstock des Museums für Konkrete Kunst in Ingolstadt.