Adolf Dietrich. Der Zeichner malt

Adolf Dietrichs Bilderfindungen in der Zeichnung und deren Verdichtung zu Gemälden

 

  • September 2017   ca. CHF 59.00 | eur 58.00

 

Titelinformation

Herausgegeben von Markus Landert, Kunstmuseum Thurgau. Mit Beiträgen von Sarah Elser, Markus Landert und Willi Tobler

1. Auflage

, 2017

Gebunden

ca. 288 Seiten, ca. 200 farbige und sw Abbildungen

24 x 31 cm

ISBN 978-3-85881-567-5

Inhalt

Adolf Dietrich (1877–1957) gehört zu den interessantesten Schweizer Künstlern des 20. Jahrhunderts. Der Autodidakt hatte sich eine eigenwillige Gestaltungstechnik erarbeitet, die seinen Bildern bis heute eine besondere Ausstrahlung verleiht. Der eigentliche Kern seines Schaffens liegt im zeichnerischen Erfassen des Gesehenen: Oft bilden kleine Zeichnungen in Skizzenheften die Grundlage für Dietrichs meisterhafte Gemälde, die der Künstler dann gerne – ebenfalls mithilfe von zeichnerischen Mitteln – kopierte und variierte.

Zum ersten Mal wird in diesem Buch die Bedeutung der Zeichnung im Schaffen des «Malermeisters von Berlingen» in den Vordergrund gerückt. Anhand von Beispielen wird dem Gestaltungsprozess des Künstlers nachgespürt, der von der Bilderfindung mittels Zeichnungen bis zur Verdichtung mit dem Pinsel in den heute beliebten Meisterwerken führt. Zahlreiche Abbildungen aus Skizzenbüchern und von Zeichnungen sowie Gemälden Adolf Dietrichs aus Museums- und Privatbesitz werden durch fachkundige Textbeiträge von Sarah Elser, Markus Landert und Willi Tobler ergänzt.

 

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau (27. August bis 17. Dezember 2017)

Autoren & Herausgeber

Sarah Elser

Markus Landert

 (*1958), Kunsthistoriker und Direktor des Kunstmuseums des Kantons Thurgau / Ittinger Museum. Verantwortlich für Adolf Dietrichs Nachlass. Autor zahlreicher Artikel zu Art brut.

Konrad Tobler

 (*1956), seit 2007 freier Kunst- und Architekturkritiker u.a. für Neue Zürcher Zeitung, Tages-Anzeiger und Kunstbulletin. Studium der Germanistik und Philosophie in Bern und Berlin, Gymnasiallehrer. 1992–2007 Kulturredaktor der Berner Zeitung, ab 2000 Leiter des Kulturressorts. 2006 erster Preis für Kulturvermittlung des Kantons Bern.