Cécile Wick. Colored Waters

Zeichnungen und Fotografien

Fotografien mit malerischer Qualität, Zeichnungen, die wie Fotografien wirken: Diese Monografie präsentiert neue Bilder der Schweizer Künstlerin Cécile Wick. Mit einer Originallithografie als Schutzumschlag.

 

 

Titelinformation

Mit Essays von Martin Jaeggi und Nadine Olonetzky

1. Auflage

, 2011

Broschiert mit Original-Lithographie als Schutzumschlag

184 Seiten, 124 farbige und 75 sw Abbildungen

23 x 29.5 cm

ISBN 978-3-85881-330-5

Inhalt

Cécile Wick (*1954) ist eine Grenzgängerin zwischen den Medien Fotografie, Zeichnung und Druckgrafik. Die Künstlerin und Fotografin, die seit 1980 im In- und Ausland ausstellt, versucht in ihrer Arbeit, das Momenthafte der Fotografie zu überwinden und die Wesensverwandtschaft mit der Zeichnung und Malerei zu betonen.

Dieses bibliophile Buch bringt neue Fotografien, Inkjet-Prints, Tuschzeichnungen und Aquarelle in eine Bilderfolge, in der die Medien und Motive in einen Dialog treten. Ob Berge oder Blumen, Städte oder Landschaften: Wick erforscht mit Pinsel und Kamera deren Strukturen und Muster, die Unschärfe und Transparenz, die Dunkelheit und das Licht. Dieses Buch beweist die überraschende Erweiterung ihres fotografischen Werks.

Autoren & Herausgeber

Martin Jaeggi

 (*1969), freischaffender Kritiker, Kurator und Gastdozent. Studium des Film und der Neuen Medien in New York und San Francisco.

Nadine Olonetzky

 (*1962, Zürich), Kulturjournalistin und Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess. Schreibt u. a. für die NZZ am Sonntag, Kataloge und Bücher zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte. Mitglied von Kontrast (kontrast.ch) in Zürich.

Echo

«Das Buch ist weich wie Herbstlicht oder ein Kissen. Also auch kostbar, nicht nur wegen der Lithographie als Umschlag. Man taucht gerne ein und findet gleichzeitig Entspannung und Antrieb. Die Luft und der Leerraum im Buch wie in der Bilderwelt lassen Bewegung in traumhaften Rhythmen zu. So schön und poetisch können Strukturanalysen sein.» Ursula Badrutt Schoch, St. Galler Tagblatt

 

«Mit ihrem soeben erschienenen Buch ‹Colored Waters›, was mit ‹Farbige Wasser› übersetzt werden könnte, ist Wick eine Verkörperung dessen, was sie unter Bild versteht, gelungen. Das Buch lässt sich keiner gängigen Gattung zuordnen. Nennen wir es Kunstbuch oder Künstlerbuch, Bildband, Werkbuch oder philosophische Sehschule. Das Buch ist das Werk – ist das Bild. Das Buch ist von einer betont haptischen Beschaffenheit und verlangt nach Berührung. Wick gelingt es, das Sehen auf eine Tast-Erfahrung zurückzuführen. » Sabine Arlitt, Der Landbote