Hans Eichenberger

Gestalter und Innenarchitekt. Protagonist der Schweizer Wohnkultur

«Einen Stuhl brauche ich zum Sitzen, weniger zum Bestaunen.» – Hans Eichenberger

 

Titelinformation

Herausgegeben von Joan Billing und Samuel Eberli. Mit Beiträgen von Joan Billing, J. Christoph Bürkle, Samuel Eberli, Meret Ernst, Bernhard Furrer, Claude Lichtenstein, Juho Nyberg, Judith Raeber, Arthur Rüegg und Stefan Zwicky

1. Auflage

, 2016

Gebunden

192 Seiten, 72 farbige und 153 sw Abbildungen

23.5 x 32 cm

ISBN 978-3-85881-521-7

Inhalt

Hans Eichenberger (*1926) prägte die Schweizer Wohnkultur vor allem in den 1950er- bis 1960er-Jahren, aber auch darüber hinaus. Anlässlich seines 90. Geburtstags präsentiert diese Monografie erstmals seit mehr als 30 Jahren sein Schaffen umfassend in Essays, objektbezogenen Texten sowie mit neu aufgenommenen, detailreichen Fotografien der Originalmöbel.

Nach einer Ausbildung zum Schreiner und Zeichner entwarf Eichenberger im eigenen Atelier in Bern Möbel für Röthlisberger Kollektion, de Sede, Strässle, die Swiss Design Collection, Wogg und andere Hersteller. Sein Werk ist gekennzeichnet durch die Verwendung von Metall, Leder und Kunststoff und umfasst unter anderem mehr als 50 Sitzmöbel wie den Sessel «HE-113» (1956) und den «Saffa-Stuhl» (1958). Als freischaffender Innenarchitekt richtete er beispielsweise die Genfer Filiale des Einrichtungshauses Teo Jakob, die Buchhandlung Stauffacher in Bern und zusammen mit der Architektengruppe Atelier 5 das Bistro und einen Laden in der Berner Siedlung Halen ein. Neben zahlreichen Schweizer Auszeichnungen wurde Eichenbergers Werk auch durch die Aufnahme einiger seiner Möbel in internationale Sammlungen wie die des Vitra Design Museums in Weil am Rhein oder des MoMA in New York geadelt.

 

Die Reihe «Protagonisten der Schweizer Wohnkultur» birgt verborgene Schätze der Schweizer Designgeschichte und stellt diese mit sorgfältig aufgearbeiteten Büchern und Ausstellungen der Öffentlichkeit vor. Ziel ist, auf das kulturelle Designerbe aufmerksam zu machen und die Vernetzung von Fachspezialisten, Institutionen und Designinteressierten zu fördern. Frühere Bände stellten die Gestalter und Architekten Alfred Altherr Junior, Klaus Vogt, Werner Max Moser und Jacob Müller vor. Bei Scheidegger & Spiess ist erschienen

Hans Bellmann. Architekt und Produktgestalter

Autoren & Herausgeber

Joan Billing

 (*1972), zusammen mit Samuel Eberli Gründerin von Design+Design, einer Firma, die u.a. den Salon für Vintage-Möbel veranstaltet. Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel. Publizistische Tätigkeit zum Thema Design, Lehrtätigkeit, Forschung, Beratung und Publikationen zu Design. Kuratorin der Ausstellungsserie «Protagonisten der Schweizer Wohnkultur» und Herausgeberin der dazugehörenden Publikationen.

J. Christoph Bürkle

Samuel Eberli

 (*1972), zusammen mit Joan Billing Gründer von Design+Design, einer Firma, die u.a. den Salon für Vintage-Möbel veranstaltet. Studium der Architektur an der ETH Zürich, Ausstellungstätigkeit am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH (gta), 2002–2007 Mitarbeit im Architekturbüro Stefan Zwicky in Zürich. Forschung, Beratung und Publikationen zu Design. Kurator der Ausstellungsserie «Protagonisten der Schweizer Wohnkultur» und Herausgeber der dazugehörenden Publikationen.

Meret Ernst

 (*1966, Bern), Redaktorin für Kultur und Design der Zeitschrift Hochparterre. Studium der Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Publizistik an der Universität Zürich, freie Kuratorin.

Bernhard Furrer

Claude Lichtenstein

, Architekt, Publizist und Dozent für Kulturgeschichte und Designwissenschaft.

Juho Nyberg

, Architekt ETH, seit 2008 mit eigenem Architekturbüro in Zürich, Journalist sowie Redaktionsmitglied von swiss-architects.com.

Judith Raeber

Arthur Rüegg

 (*1942, Bülach), Architekt und Autor sowie Herausgeber zahlreicher Bücher, u.a. über Le Corbusier. Studium der Architektur an der ETH Zürich 1961–1967. 1971–1998 mit Ueli Marbach Architekturbüro in Zürich. 1991–2007 Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich.

Stefan Zwicky

Echo

«2016 erhielt Eichenberger den Schweizer ‹Grand Prix Design›. Eine folgerichtige, wenn auch späte Würdigung, die mit diesem Buch eine ausführliche und angemessene Begründung erfährt.» Jochen Overbeck, Spiegel online

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Cover

Hans Eichenberger in seinem lichtdurchfluteten Atelier in der Siedlung Halen in Herrenschwanden. Foto © Leonardo Bezzola

Das Bistro Halen, 1959/60. Pause beim Zusammenbauen der Bartische, von links nach rechts: Hans Eichenberger, Samuel Gerber und Ueli Berger. Archiv Hans Eichenberger

Tisch HE-116 und Saffa-Stuhl HE-103, 1956. Foto © Michael Lio

Armlehnstuhl aus lackiertem Stahlrohr mit Gurtenbespannung, 1951. Archiv Hans Eichenberger

Ausführungsplan zum Tisch HE-116, 1956. Archiv Hans Eichenberger

Sessel HE-113, 1956. Foto © Michael Lio

Detail der Lehne von Sessel HE-113, 1956. Foto © Michael Lio

Holzstuhl für die Firma Dietiker: vorne mit Schnurgeflecht bespannt, hinten links mit einem Gurtensitz und hinten rechts in einer Lederversion, 1961. Foto © Alfred Hablützel. Museum für Gestaltung, Archiv ZHdK, © ZHdK

Klappstuhl 1901 FS, 1966. Foto © Michael Lio

Entwurfszeichnung zu einem Klappstuhl, 1966. Archiv Hans Eichenberger

Expo-Stuhl, 1964. Foto © Michael Lio

Der junge Hans Eichenberger als Skifahrer mit dem Aufnäher des Skiclubs Grosshöchstetten an seinem Pullover. Archiv Hans Eichenberger

 

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