Unresolved

Was schürt einen Konflikt und macht ihn scheinbar endlos?

 

 

Titelinformation

Fotografien und Texte  von Meinrad Schade

1. Auflage

, 2018

Texte in Deutsch / Englisch / Hebräisch / Arabisch

Gebunden

188 Seiten, 76 farbige Abbildungen

24 x 19.5 cm

ISBN 978-3-85881-808-9

Inhalt

2018 feiert Israel das 70-jährige Jubiläum seiner Staatsgründung. Gleichzeitig gedenken die Palästinenser zum 70. Mal der Nakba (arabisch für Katastrophe, Unglück), der Vertreibung aus ihrem angestammten Siedlungsgebiet. Die politische und gesellschaftliche Situation im heutigen Israel, im Westjordanland, im Gazastreifen und auf dem Golan ist seit sieben Jahrzehnten ungelöst.

Unter dem Titel Unresolved fotografierte Meinrad Schade in Israel und Palästina. Es ist die Fortsetzung seines Langzeitprojekts Krieg ohne Krieg, das seit 2003 mosaikartig Landschaften und Menschen im Klammergriff von Konflikten dokumentiert. Schades neuer Fotoessay untersucht, wie sich der Konflikt auch symbolhaft im Alltag zeigt. Bildlegenden in Deutsch, Englisch, Hebräisch und Arabisch beleuchten historische und aktuelle Hintergründe. Die unterschiedlichen Leserichtungen von Deutsch beziehungsweise Englisch und von Hebräisch beziehungsweise Arabisch machen das Buch von zwei Seiten lesbar.

 

Weiterhin lieferbar
Meinrad Schade – Krieg ohne Krieg

Autoren & Herausgeber

Meinrad Schade

 (*1968, Kreuzlingen), seit 2002 selbstständiger Fotograf. Nach einem Studium der Biologie an der Universität Zürich 1997/98 Ausbildung zum Fotografen im Rahmen der Gruppe Autodidaktischer FotografInnen (GAF) in Zürich und 1999/2000 am Medienausbildungszentrum (MAZ) in Luzern. Auszeichnung mit dem Swiss Photo Award (2011) und mit dem ewz.selection-Preis in der Kategorie «Redaktionelle Fotografie» (2011) sowie mit dem n-ost Reportagepreis in der Kategorie «Fotoreportage» (2013). www.meinradschade.ch

Echo

«Bei Schades Bildern weiss man nie so genau, ob das, was man sieht, Spiel oder Ernst ist. Bewusst lässt er einen auflaufen, verschiebt die Grenzen dessen, von dem man glaubte, Gewissheit zu haben, um Zweifel zu säen und Wahrheiten zu hinterfragen.» Felix Koltermann, Photonews

 

«Schade richtet den Blick auf die Normalität, die dieser Krieg in den beiden Gesellschaften angerichtet hat.» Armin Köhli, WOZ – Wochenzeitung