Sophie Taeuber-Arp – Equilibre

Schlüsselwerke der Schweizer Kunst

Equilibre: Mit diesem Bild definierte sich die grosse Avantgardistin Sophie Taeuber-Arp als Malerin

 

Titelinformation

Walburga Krupp. Herausgegeben von Angelika Affentranger-Kirchrath

1. Auflage

, 2020

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

96 Seiten, 39 farbige und 4 sw Abbildungen

21.5 x 25 cm

ISBN 978-3-85881-662-7

Inhalt

Die Allround-Künstlerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943), für die der Begriff des Gesamtkunstwerks gelebte Realität war, begann ihre künstlerische Laufbahn mit textilen Gestaltungen, Perlarbeiten und Holzobjekten, bevor sie sich ganz der Malerei zuwandte. Das kleinformatige Gemälde Equilibre (1931) steht symbolhaft am Beginn dieser neuen Phase und verweist zugleich auf Vergangenes und Künftiges. Mit diesem Werk löste sich Taeuber-Arp von ihrer bildhaften Formensprache mit abstrakt-figurativen Elementen und einer reichen Farbigkeit. In der Folge entwickelte sie in der Konzentration auf Rechteck, Quadrat und Kreis und dezidiert gesetzte Farben ein vielfältiges Werk in Malerei, Relief und Zeichnung.

Im vorliegenden Band geht Walburga Krupp auf die Schlüsselrolle dieses Werks ein. Sie zeigt anhand einer fundierten Studie auf, inwiefern Equilibre nicht nur auf den Bildcharakter früherer Arbeiten verweist, sondern darüber hinaus auch einen Ausblick auf die künstlerischen Themen der Folgejahre birgt.

 

Walburga Krupp war lange Jahre Kuratorin der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.V. in Rolandseck. Sie ist Mitherausgeberin der 2020 erscheinenden Briefedition Sophie Taeuber-Arps und Co-Kuratorin der grossen Retrospektive der Künstlerin, die im Herbst 2020 im New Yorker MoMA gezeigt wird, mit weiteren Stationen im Kunstmuseum Basel und in der Tate Modern, London.

Autoren & Herausgeber
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Cover

Kissenplatte, 1916, Wolle auf Kanvas, 53 × 52 cm, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) / Museum für Gestaltung Zürich / Kunstgewerbesammlung (KGS-07417)

Teppich, ca. 1925, Weberei in farbiger Wolle, 80 x 70 cm, Fondazione Marguerite Arp, Locarno

Ohne Titel, 1927/28, buntes Glasfenster für die Wohnung von André Horn, 46 x 44 cm, Musée d’Art Moderne et Contemporain de Strasbourg, Schenkung, 1957

Composition à cercles-à-bras angulaires superposés, 1930, Öl auf Leinwand, 49.5 x 64.1 cm, The Riklis Collection of the McCrory Corporation

Équilibre [Composition (deux disques coupés par une ligne) / Kreise und Linie], 1931, Öl auf Leinwand, 32 x 25.5 cm, Aargauer Kunsthaus, Aarau, Schenkung aus der Sammlung Müller-Widmann, Basel

Cercles mouvementés, 1934, Öl auf Leinwand, 72.5 x 100 cm, Kunstmuseum Basel, Schenkung Marguerite Arp-Hagenbach, 1968

Pointe sur pointe, 1931, Öl auf Leinwand, 64.8 x 54 cm, Philadelphia Museum of Art: A. E. Gallatin Collection, 1952

Cercles et barres, 1934, Öl auf Leinwand, 64 x 74 cm, Aargauer Kunsthaus, Aarau, anonyme Schenkung

Relief rectangulaire, cercles découpés, rondelles sur tiges, 1936, Ölfarben auf Holz, 60.5 x 80 x 8 cm, Kunstmuseum Winterthur, Dauerleihgabe aus Privatbesitz, 2001

 

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