Jenseits aller Regeln

Aussenseiterkunst, ein Phänomen

Eine zeitgemässe und reflektierte Auseinandersetzung mit der Art brut am Beispiel einer beeindruckenden Sammlung

 

Titelinformation

Herausgegeben von Markus Landert. Mit Beiträgen von Martina Denzler, Markus Landert und Astrid Sedlmeier sowie einem Gespräch mit Rolf Röthlisberger

1. Auflage

, 2021

Gebunden

272 Seiten, 288 farbige und 5 sw Abbildungen

23 x 30 cm

ISBN 978-3-03942-014-8

In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Thurgau

Inhalt

Während über dreissig Jahren hat Rolf Röthlisberger, passionierter Sammler und ehemaliger Leiter des Psychiatrie-Museums der Klinik Waldau bei Bern, eine beeindruckende Sammlung von Aussenseiterkunst zusammengetragen, die von den 1920er-Jahren bis ins frühe 21. Jahrhundert reicht. Sie vereint Werke von künstlerisch tätigen Menschen, die wegen psychischer Krankheit, kognitiver Beeinträchtigung oder anderer widriger Umstände am Rand der Gesellschaft stehen. Mit den Künstlerinnen und Künstlern in engem Kontakt stehend, erwarb Röthlisberger die Werke bei persönlichen Besuchen in Kliniken, Ateliers oder Privatwohnungen direkt von ihnen.

Dieses Buch, das anlässlich einer Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau erscheint, präsentiert erstmals eine grosse Auswahl dieser Werke. Neben der Sammlung als solcher rückt die Theorieentwicklung rund um die Aussenseiterkunst in den Fokus. Markus Landerts Essay widmet sich dem Umgang mit der Kunst aus einer verrückten Welt. Kurztexte von Martina Denzler, Astrid Sedlmeier und dem Herausgeber untersuchen die Schwerpunkte der Sammlung anhand von Hauptwerken. Ein Interview mit Rolf Röthlisberger gibt schliesslich Einblick in die Entstehung seiner herausragenden Sammlung.

 

Markus Landert ist Kunsthistoriker und Direktor des Kunstmuseum Thurgau / Ittinger Museum. Er ist Autor zahlreicher Artikel zur Art brut.

Autoren & Herausgeber
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Cover

Magde Gill, Mädchenporträt, undatiert, Tusche auf Papier, 27 × 15 cm, Kunstmuseum Thurgau. © Magde Gill, Foto: Stefan Rohner, St. Gallen

Christine Sefolosha, Equus, 1996, Teer und Öl auf Packpapier, 75 × 100 cm, Kunstmuseum Thurgau. © Christine Sefolosha, Foto: Stefan Rohner, St. Gallen

Otto Gilli, Ohne Titel (Paar), 1984, Acryl auf Papier, 57,5 × 41,5 cm, Kunstmuseum Thurgau. © Otto Gilli, Foto: Stefan Rohner, St. Gallen

Philippe Saxer, Schreiender, 19.5.97, 1997, Tusche, Filzstift, Aquarell und Bleistift auf Papier, 31 × 27,5 cm, Kunstmuseum Thurgau. © Antonio Saxer, Bern, Foto: Stefan Rohner, St. Gallen

Scottie Wilson, Vögel, Fische und Stadtlandschaft, um 1960, Tusche und Aquarell auf Papier, 26 × 35,5 cm, Kunstmuseum Thurgau. © Scottie Wilson, Foto: Stefan Rohner, St. Gallen

Madeleine Mollet, Selbstbildnis, 1994, Aquarell, Wachskreide und Kugelschreiber auf Papier, 69,5 × 49,5 cm, Kunstmuseum Thurgau. © Madeleine Mollet, Foto: Stefan Rohner, St. Gallen

Giorgio Pagnini, Grünblaue Landschaft mit Gesicht, 1999, Öl auf Papier, 50 × 70 cm, Kunstmuseum Thurgau. © La Nuova Tinaia – Centro di Attività Espressive La Tinaia, Florenz, Foto: Stefan Rohner, St. Gallen

Hans Krüsi, Doppelkuh, 1983, Sprayfarben und Filzstift und Deckweiss, 38 × 30 cm, Kunstmuseum Thurgau. © Hans Krüsi, Foto: Stefan Rohner, St. Gallen

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