Liebe, Kriege, Festlichkeiten

Facetten der narrativen Kunst aus Japan

Geschichten durch Bilder erzählt: Die Vielfalt der narrativen Kunst Japans aus acht Jahrhunderten

 

Titelinformation

Herausgegeben von Khanh Trinh

1. Auflage

, 2021

Gebunden (Flexicover)

366 Seiten, 299 farbige und 6 sw Abbildungen

23 x 28 cm

ISBN 978-3-03942-023-0

In Zusammenarbeit mit dem Museum Rietberg, Zürich

Inhalt

Eine Geschichte durch Bilder zu erzählen, hat in der japanischen Kultur eine mehr als tausend Jahre zurückreichende Tradition. Solche narrativen Bilder schöpfen aus buddhistischen Texten und klassischer japanischer Literatur und Lyrik ebenso wie aus Theaterszenen. Verweise und Anspielungen auf Heldenepen, Sagen und romantische Erzählungen fanden durch exquisite Objekte aus Kunst und Handwerk Verbreitung und wurden im kollektiven Bewusstsein fest verankert. Über die Jahrhunderte entstand eine vielschichtige und reichhaltige Bildsprache und ein faszinierender multimedialer Erzählraum, der Kunstgenuss mit Interdisziplinarität verband und in den Alltag eingebunden war.

Dieses Buch bietet den bislang umfassendsten Überblick zur narrativen Kunst Japans vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Mehr als einhundert Malereien, Farbholzschnitte, Holzschnittbücher sowie geschmückte Lackgegenstände, Keramiken, Seidenroben und Metallobjekte illustrieren diese facettenreiche, farbenfrohe und unendlich fantasievolle Bilderwelt. Texte ausgewiesener Expertinnen und Experten bieten tieferen Einblick in einen besonders faszinierenden Teil der Kultur Japans.

Mit Aufsätzen von Sebastian Balmes, Estelle Bauer, Jaqueline Berndt, Melanie Trede und Khanh Trinh. Weitere Beiträge von Ioana-Adina Bădescu, Véronique Béranger, Marta Boscolo Marchi, Rosina Buckland, Györgi Fajcsák, Alexander Hofmann, Vincent Lefèvre, Béatrice Quette, Mary Redfern, Anna Saweljewa, Wibke Schrape, Laure Schwartz-Arenales, Hamish Todd und Wang Fengyu. Vorwort von Anette Bhagwati.

 

Khanh Trinh ist seit 2015 Kuratorin für japanische Kunst am Museum Rietberg in Zürich. Davor war sie als Kuratorin und Dozentin für japanische Kunstgeschichte in Berlin (Museum für Ostasiatische Kunst, 1997–2004), Tokyo (Waseda University, 2006/07) und Sydney (Art Gallery of New South Wales, 2007–2015) tätig.

 

English Edition

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