Simone Kappeler – America 1981

Simone Kappeler – America 1981

Fotografische Experimentierlust: Simone Kappelers Amerika-Roadtrip als Akt der Befreiung

 

 

Titelinformation

Fotografien von Simone Kappeler. Mit einem Text von Peter Pfrunder. Herausgegeben von Jürg Trösch und Markus Bosshard

1. Auflage

, 2020

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

256 Seiten, 160 farbige und 77 sw Abbildungen

24 x 34 cm

ISBN 978-3-85881-679-5

In Zusammenarbeit mit Codax Publisher, Zürich

Inhalt

Ende der 1970er-Jahre rebelliert die Jugend in Zürich, eine ganze Generation sucht das «Neue». Die Fotografin Simone Kappeler lässt 1981 die helvetische Enge hinter sich und bricht zu einem Roadtrip nach Amerika auf: die Autoreise als Akt der Befreiung. Im Gepäck hat sie neben einer Hasselblad und einer Kleinbildkamera auch eine Polaroidkamera, mit der sie spontan und unbeschwert fotografieren kann. Auf der Reise ergänzt sie die Ausrüstung durch viele Billigkameras. Schnappschussartige Bilder entstehen, skizzenhaft und beiläufig, unbefangen, direkt und hemmungslos. Was zählt, ist der Augenblick, das unmittelbare und sinnliche Erlebnis, das Lied der Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit.

Erst 35 Jahre später beginnt Kappeler, das ganze Material zu sichten und neu zu interpretieren. Die für dieses Buch getroffene Bildauswahl und die Komposition der rund 250 wiedergegebenen Bilder offenbaren trotz Experimentierfreude eine konsistente Haltung und künstlerische Handschrift. Kappelers Blick auf Amerika von 1981 hat bis heute nichts von seiner Frische verloren.

 

Simone Kappeler, geboren 1952, bildete sich nach einem Universitätsstudium von 1975 bis 1979 an der Schule für Gestaltung in Zürich (heute Zürcher Hochschule der Künste ZHdK) zur Fotografin aus. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Zürich.

 

Peter Pfrunder ist Direktor der Fotostiftung Schweiz in Winterthur.

 

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