Immer nur das Paradies

Immer nur das Paradies

Augusto Giacometti – Die Tagebücher 1932–1937

Aufzeichnungen und Skizzen des bedeutenden Koloristen und Kunstpolitikers Augusto Giacometti

 

 

Titelinformation

Herausgegeben und kommentiert von Caroline Kesser

1. Auflage

, 2020

Gebunden

280 Seiten, 84 farbige und 14 sw Abbildungen

18.5 x 23 cm

ISBN 978-3-85881-684-9

Inhalt

Der Maler Augusto Giacometti (1877–1947) entstammt der berühmten Bergeller Künstlerfamilie. Geboren in Stampa, lebte er ab 1915 in Zürich, wo er in seinem Atelier an der Rämistrasse Sammlerinnen und Auftraggeber empfing. Giacometti machte sich mit symbolistischen Gemälden einen Namen und bekam grosse öffentliche Aufträge für Fresken, Glasfenster und Mosaike. Er wird als Pionier der Abstraktion heute vor allem für die unvergleichliche Leuchtkraft seiner Farben bewundert. Als Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission war er zudem schweizweit einflussreich. In den Jahren 1932 bis 1937 schrieb Giacometti vier Tagebücher. Bislang unpubliziert, zeigen sie ihn als verletzliche Persönlichkeit, die das zunehmend dramatische Weltgeschehen von sich fernhielt und schrieb: «Man sollte immer nur das Paradies malen».

Die renommierte Kunsthistorikerin Caroline Kesser hat die aufschlussreichen Selbstzeugnisse für diese Buchausgabe transkribiert. In einer Einführung und in Kommentaren liefert sie Erhellendes zu Werk und Umfeld des Künstlers und holt Vergessenes und Unbekanntes ans Licht. Reich illustriert mit den Skizzen aus den Tagebüchern, mit Ölgemälden, Fresken und Pastellen, gibt Immer nur das Paradies einen Einblick in Giacomettis Atelieralltag und Reisen sowie in die Zürcher Kulturszene jener Jahre.

 

Caroline Kesser ist Kunsthistorikerin, Kunstkritikerin für die Neue Zürcher Zeitung sowie Autorin zahlreicher Essays.

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