Open House

Open House

Designing Spaces for Living

Tiny Houses über die Utopien sorgenfreier Stadtbewohner hinausgedacht

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Simon Lamunière

1. Ausgabe

, 2022

Text Französisch und Englisch

Broschur

336 Seiten, 85 farbige und 16 sw Abbildungen

16 x 23 cm

ISBN 978-3-85881-885-0

Inhalt

Das Phänomen der Tiny Houses ist aktuell ein Trendthema in zahlreichen Medien. Meist ist das Interesse an dieser architektonischen Form oberflächlich und getrieben von zeitgeistigen Utopien und Lifestyletrends. In Zeiten grosser Migrationsbewegungen aufgrund von Konflikten, Armut und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit oder des Klimawandels besteht jedoch vielerorts dringender echter Bedarf an kleinen temporären Unterkünften.

Open House diskutiert das Thema Temporäre Behausung in Architektur, Kunst, Design und humanitärer Hilfe. Internationale Autoren und Autorinnen untersuchen die Prinzipien und Absichten, die hinter solchen Konstruktionen stehen, und den Lebensstil, den sie vermitteln. Sie zeigen auf, wie sich diese Konzepte auf ihre Entstehungszeit, auf den Begriff des Lebensraums sowie auf pragmatische Kriterien beziehen. Darüber hinaus setzen sie sich anhand originaler Installationen und räumlicher Experimente mit Fragen individuellen Wohnens auseinander. Das Buch zeigt zudem rund 40 Entwürfe internationaler Künstlerinnen, Architekten, Designerinnen, Architekturschulen und Forschungseinrichtungen sowie humanitärer Organisationen.

 

Simon Lamunière lebt und arbeitet in Genf als Kurator und ist Leiter des Forschungs- und Ausstellungsprojekts Open House (2020–2022). Zuvor war er an Großprojekten wie der Kunstmesse Art Unlimited (Basel), der Domaine du Muy (Le Muy, Frankreich), der Neon Parallax (Genf), der 11. Schweizerischen Plastikausstellung Utopics 2009 (Biel/Bienne), der Website der documenta X 1997 (Kassel) sowie dem Centre pour l'Image Contemporaine (Genf) beteiligt.

Autoren & Herausgeber