Meret Oppenheim – Mein Album

Meret Oppenheim – Mein Album

Das autobiografische Album «Von der Kindheit bis 1943» und ihre handgeschriebene Biografie

Einblick ins Innerste: Meret Oppenheims Album und Autobiografie

 

 

Titelinformation

Herausgegeben und mit einer Einführung von Lisa Wenger and Martina Corgnati

1. Auflage

, 2022

Text Deutsch und Englisch

Broschur

324 Seiten, 179 farbige Abbildungen

22 x 33 cm

ISBN 978-3-03942-093-3

Inhalt

Das komplexe und rätselhafte Werk Meret Oppenheims (1913–1985) hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Viel ist bisher über ihren Werdegang und ihre Kunst geschrieben worden und dennoch ist über die reale Person Meret Oppenheim nur wenig bekannt. Über sich selber hat sie sich stets in Schweigen gehüllt und die Veröffentlichung persönlicher Dokumente während zwanzig Jahren nach ihrem Tod untersagt.

Oppenheims 1958 zusammengetragenes Album Von der Kindheit bis 1943 ist Tagebuch und eine Art Kunstwerk zugleich. Es versammelt Fotos, Objekte, Notizen und kurze Texte, aber auch Ideen und Konzepte für neue Werke und bietet sehr persönliche Einblicke in ihr privates Leben und Denken. In diesem Band ist es komplett und in Originalgrösse Seite für Seite farbig abgebildet und transkribiert. Begleitet wird es von einem ebenfalls autobiografischen Text, den Oppenheim 1970/71 niedergeschrieben hat und der hier auch in farbigen Abbildungen und als Transskript vollständig wiedergegeben ist. Eine Einführung der Herausgeberinnen Lisa Wenger und Martina Corgnati rundet dieses sorgfältig gestaltete Buch ab, das unser Bild der grossen Künstlerin um vollkommen neue Perspektiven bereichert.

 

Lisa Wenger, geboren 1949, ist eine Nichte Meret Oppenheims und eine der Verwalterinnen ihres Nachlasses. Sie hat Tausende von Briefen Oppenheims und ihrer Korrespondenzpartnerinnen und -partner transkribiert.

 

Martina Corgnati, geboren 1963, ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kritikerin. Sie lehrt als Professorin an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand und hat umfangreich über Meret Oppenheim und die Kunst der Avantgarde publiziert.

 

Weiterhin erhältlich:

Meret Oppenheim - Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln

Autoren & Herausgeber
Echo

«Und so wandert man mit offenen Augen durch das Bilder- und Tagebuch, freut sich, lässt sich etwas erklären, lacht vielleicht überrascht, ruht auf einer leeren Heftseite aus … Lassen Sie sich von diesem schönen, aussergewöhnlichen Buch, von dem wir nur einen kleinen Vorgeschmack haben bieten können, verzaubern!» Annegret Diethelm und Attilio D’Andrea, Tessiner Zeitung

 

«Ein hinreissendes und zugleich kaum einzuordnendes, das visuelle Element bevorzugendes Gesamtkunstwerk aus Tagebuch, Fotografien, Zeichnungen, Anekdoten und kurzen Erinnerungen – eine autobiographische Fundgrube.» Alexandra Wach, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

«Im Wechselspiel zwischen Worten und Bildern, Fotos und Notaten, Leerstellen und gefüllten Seiten erweist sich diese Publikation schon allein für sich als visueller Wert.» Philipp Meier, Neue Zürcher Zeitung