Maschinenbuch

Eine Sammlung zur Kultur- und Kunstgeschichte der Apparate

Ein kurzweiliger Streifzug durch das Reich der Maschinen und Apparate

 

Titelinformation

Gottfried Hattinger. Herausgegeben von Alfred Weidinger

1. Auflage

, 2021

Gebunden

632 Seiten, 751 farbige und 204 sw Abbildungen

19.5 x 25 cm

ISBN 978-3-03942-029-2

In Zusammenarbeit mit der OÖ Landes-Kultur GmbH, Linz

Inhalt

Gottfried Hattinger nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die bisweilen kuriose Welt der Maschinen. Ob mechanische Puppentheater, Beichtmaschinen, barocke Spektakelmaschinen, automatische Trompeter oder elektronische Haushunde: Es sind nicht immer nützliche Erfindungen und technische Innovationen, die hier in ihrer Fülle versammelt sind, sondern auch Experimente, künstlerische Interventionen und Maschinen, die es so nie gab. Das Panoptikum der Technik hat für alle Tüftler Platz, die ihre Ideen in mechanischen Wunderwerken – von Geräten des Alltags bis hin zu Absurditäten und Verrücktheiten des Genres – fassen. So wird das Reich der mechanischen Fantasie nicht nur von Genies, Künstlern, Erfindern und Ingenieuren besiedelt, sondern auch von Göttern, Teufeln, Dichtern und Philosophen, Utopisten, Scharlatanen und Kurpfuschern.

In diesem Sinn bietet das höchst unterhaltsame und mit mehr als 800 Abbildungen illustrierte Buch einen geografisch und zeitlich umfassenden Überblick fantastischer und realisierter Maschinen und Apparate. Zugleich führt uns Gottfried Hattinger durch eine erstaunliche Sammlung hybrider Weltentwürfe, Hirngespinste und Obsessionen, die von menschlicher Vorstellungskraft über Jahrtausende hervorgebracht worden sind.

 

Gottfried Hattinger war von 1987 bis 1991 künstlerischer Leiter des Festivals Ars Electronica im Brucknerhaus Linz, seither ist er als freischaffender Kurator, Buchgestalter und Autor tätig. Er konzipiert und gestaltet u. a. Festivals und Ausstellungen in den Bereichen Kunst und Kultur, Performance und Theater, Klangkunst und Musik, alten und neuen Medien.

Autoren & Herausgeber
Echo

«Ein skurrileres und faszinierenderes Buch habe ich lange nicht in den Händen gehalten. Unterteilt in Kapitel wie „Höllenmaschinen“, „Weltmaschinen“, „Klangmaschinen“ oder „Kunstmaschinen“ werden die verrücktesten Erfindungen untersucht – von mittelalterlichen Kriegsschiffen über alle Arten von kosmischen Apparaten und U-Booten bis hin zu Buckminster Fullers und Tinguelys Kunstobjekten. Wunderbar!» Barbara Hein, art – das Kunstmagazin

 

«Anschaulich bebildert und einfallsreich geschrieben.» Christian J. Grothaus, Tumult

 

«[…] denn Gottfried Hattinger selbst ist es, der ein Meisterwerk publiziert hat, das nun zur Ausstellung, wie es im Pressetext heißt, erschienen ist, diese aber hinsichtlich Inhalts und Umfangs weit überragt.» Wenzel Mraček, gat.st

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Cover

Lucas Cranach d. J. (1515–1586): Vision des Echeziel. 1541. Holzschnitt aus der Luther-Bibel. Landesbibliothek Coburg

Paul, Herman und Jean Malouel („Brüder von Limburg“): Lucifer auf dem Rost, flankiert von Blasebalg tretenden Teufeln. 1413/16. Miniatur (Detail) aus Très Riches Heures du Duc de Berry. Musée Chantilly

Gino Severini (1883–1966): Kanone in Aktion (Befreite Worte und Formen). 1914–15. Öl auf Leinwand, 50 x 61,5 cm. Mart, Museo di arte moderna e contemporanea di Trento e Rovereto, Sammlung VAF Foundation

Attila Csörgő (*1965): Untitled (1 tetrahedron + 1 cube + 1 octahedron = 1 dodecahedron). 1999. Aus der Serie Platonic Love, Holz, Faden, Spinnrad, Anlage aus Draht, Elektromotor, 180 x 110 x 80 cm. Galerie Gregor Podnar, Berlin. Foto: György Darabos

Franz Gsellmann (1910–1981): Die Weltmaschine. Fotos: Gery Wolf, Franz Gsellmann jr., Edelsbach

Theo Jansen (*1948): Strandbeesten. Seit 1990. Percipiere Primus. 2005. Plastikrohre, 3x10x2 m. Foto Loek van der Klis

Max Ernst (1891–1976): Mörderisches Flugzeug. 1920. Collage und Enkaustik, 6,35 x 13,97 cm. The Menil Collection, Houston

Bruce Lacey (*1927): The Womaniser. 1966. Metall, Gummi, Plastik 150 x 165 x 73 cm. The Tate Gallery, London. Ausstellungsansicht: New Zealand Museum. Courtesy The Tate Gallery London. © Bruce Lacey

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