Public Arp

Hans Arp – Architekturbezogene Arbeiten

Reliefs und monumentale Skulpturen: Das erste Buch zu Hans Arps Werken im Zusammenhang mit Architektur

 

Titelinformation

Herausgegeben von Simona Martinoli und Roland Scotti

1. Auflage

, 2019

Gebunden

176 Seiten, 91 farbige und 47 sw Abbildungen

22 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-652-8

In Zusammenarbeit mit der Fondazione Marguerite Arp, Locarno, und dem Kunstmuseum Appenzell

Inhalt

In seinem Spätwerk nach 1945 schuf der Künstler Hans Arp (1886–1966) einige bemerkenswerte Werke, die im Zusammenhang mit architektonischen Vorhaben stehen. So gestaltete er etwa Wandreliefs für das von Walter Gropius entworfene Harvard Graduate Center und das Pariser UNESCO-Gebäude von Marcel Breuer, Pier Luigi Nervi und Bernard Zehrfuss. Hinzu kommen monumentale Skulpturen, die in einer engen Zusammenarbeit mit dem Basler Architekten Hermann Baur entstanden: Bekanntestes Beispiel hierfür ist die Bausteinsäule im Hof der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel.

Bis anhin fand Hans Arps architekturbezogenes Werk kaum Beachtung; diese Lücke schliesst nun dieses erste, reich illustrierte Buch zum Thema, das im Zusammenhang mit einer Ausstellung im Kunstmuseum Appenzell erscheint. Mehr als ein Dutzend Arbeiten werden darin ausführlich mit Bildern und Texten vorgestellt. Namhafte Autorinnen und Autoren beleuchten in wissenschaftlichen Essays den weiteren Kontext dieses spezifischen Werks und vertiefen besondere Aspekte einzelner Arbeiten.

Mit einem Geleitwort von Roland Scotti und Beiträgen von Simon Baur, Fabrizio Brentini, Rudolf Koella, Walburga Krupp, Simona Martinoli, Stefanie Poley und Maike Steinkamp.

 

L’edizione italiana di questo catalogo è pubblicata da Edizioni Casagrande

Autoren & Herausgeber

Simon Baur

 (* 1965) ist Kunsthistoriker, freier Publizist, Kurator und Projektleiter. Er schreibt u.a. für die Neue Zürcher Zeitung  und das Kunstbulletin.

Fabrizio Brentini

Rudolf Koella

 (*1942), seit 1991 freiberufliche Tätigkeit als Publizist, Ausstellungsorganisator und Kunstberater. Studium der Kunstgeschichte an der Universität Zürich. 1973–1990 Konservator des Kunstmuseum Winterthur. Vizepräsident der Stiftung Langmatt in Baden und bis Ende 2002 Kommissionspräsident des Museo Cantonale d’Arte in Lugano.

Walburga Krupp

 (*1959), Studium der Germanistik, Judaistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Bonn und Köln, Promotion mit einer Dissertation über Sophie Taeuber-Arps künstlerisches Selbstverständnis. 1990–2012 Kuratorin, Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e. V., Rolandseck. Seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeit an der Briefedition Sophie Taeuber-Arp.

Simona Martinoli

 ist Kuratorin der Fondazione Marguerite Arp in Locarno und Dozentin an der Accademia di architettura, Università della Svizzera italiana in Mendrisio. Sie ist Autorin und Herausgeberin mehrerer Publikationen über Kunst und Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Stefanie Poley

Maike Steinkamp

 (*1974), seit 2012 Kustodin der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e. V., Rolandseck. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Romanistik in Bonn und Parma. Museumstätigkeit in Bonn und Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. 2009 Gastprofessur am Smith College in Northampton, MA (USA). 

Echo

«Ein interessanter Bildband über einen faszinierenden Künstler!» Bettina Armandola, bookreviews.at

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Cover

Universität, Sankt Gallen Architekten: Walter Förderer, Frei Otto, Hans Zwimpfer, 1963 Hans Arp, Schalenbaum, 1960 © Foto Hanspeter Schiess

Universitätsstadt, Caracas Architekt: Carlos Raùl Villanueva, 1944-1970 Hans Arp, Wolkenhirt, 1953 © Foto Vincent Ko

Allerheiligenkirche, Basel Architekt: Hermann Baur, 1948-1951 Hans Arp, Taufstein, 1954 © Foto Roberto Pellegrini

Kirche St. Peter und Paul, Oberwil Architekt (Renovation): Hans Peter Baur, 1964-65 Hans Arp, Liturgische Ausstattung, 1964 (hier Taufstein) © Foto Roberto Pellegrini

Allgemeine Gewerbeschule, Basel Architekt: Hermann Baur, 1956-1961 Hans Arp, Bausteinsäule, 1961 © Foto Roberto Pellegrini

Allgemeine Gewerbeschule, Basel Architekt: Hermann Baur, 1956-1961 Hans Arp, Wandrelief I, 1961 © Foto Roberto Pellegrini

 

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