Theater des Überlebens

Martin Disler – die späten Jahre

Ein Künstler des grossen Formats: Martin Dislers bislang wenig beachtete späte Schaffensjahre

 

Titelinformation

Herausgegeben von Carla Burani und Beat Wismer. Mit einem Vorwort von Carla Burani und Beiträgen von Demostenes Davvetas, Rolf Winnewisser und Beat Wismer sowie einem Gedicht von Martin Disler

1. Auflage

, 2021

Text Deutsch und Englisch

Broschur

144 Seiten, 90 farbige und 1 sw Abbildung

20.5 x 27.5 cm

ISBN 978-3-85881-699-3

In Zusammenarbeit mit dem Kirchner Museum Davos

Inhalt

Martin Disler (1949–1996) war in den 1980er-Jahren der wohl bekannteste junge Schweizer Künstler überhaupt. Zuerst vor allem als Zeichner beachtet, wurde er nach 1980 zum international gefeierten Maler. In seinem letzten Lebensjahrzehnt, das er in weitgehender Abgeschiedenheit verbrachte, wandte er sich auch der Plastik zu. Seit seiner Jugend und bis zuletzt arbeitete er auch als Dichter und literarischer Autor. In allen Disziplinen war er Autodidakt, immer ringend um eine ganz eigene Bildsprache, aber auch um die ganz grossen Themen, die sein gesamtes vielfältiges Werk durchziehen: Liebe und Sex, Zorn und Zärtlichkeit ebenso wie Krieg und Gewalt, Krankheit und Tod. Galt er zur Zeit seiner grössten Erfolge als Vertreter einer wilden oder neo-expressiven Malerei, so war er doch immer ein gänzlich unabhängiger Einzelgänger.

Diese Monografie widmet sich erstmals den verschiedenen Disziplinen in Dislers spätem Schaffen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Bedeutung des Körpers gelegt und auf seine Rolle im kreativen Akt, also auf Körpersprache, Tanz, Bewegung, Gestik, Ausdruck, Abstraktion und Figuration.

 

Carla Burani ist Kunsthistorikerin und Direktorin des Kirchner Museum Davos.

 

Beat Wismer ist Kunsthistoriker. Als Direktor des Aargauer Kunsthauses Aarau (1985–2007) organisierte er 2007 die erste posthume Retrospektive des Malers Martin Disler.

Autoren & Herausgeber
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Cover

Unter dem Baum (Der Lebensbaum), 1989. Öl über Acryl auf Baumwolle, 480 × 280 cm. © Irene Grundel. Nachlass, © Foto: Christoph Kern, Basel

Ohne Titel, 1993. Kreide auf Papier, 45,5 × 69,5 cm. © Irene Grundel. Nachlass, © Foto: Alberto Alvim, Zurndorf

Ohne Titel, 1990/91 (aus der Werkgruppe Häutung und Tanz). Bronze, 166 × 75 × 77 cm. © Irene Grundel. Nachlass

Ohne Titel, 1995. Monotypie auf Japanpapier, 70 × 137 cm. © Irene Grundel. Nachlass, © Foto: Alberto Alvim, Zurndorf

Ohne Titel, um 1995 (aus der Werkgruppe Trios und Quartette). Acryl auf Leinwand, 186 × 211 cm. Bündner Kunstmuseum Chur, Schenkung Claire und Pierre Meyrat (2018). © Irene Grundel. Nachlass, © Foto: Archiv Galerie Elisabeth Kaufmann, Zürich

Ohne Titel, um 1992/93. Monotypie auf Japanpapier, 63,5 × 95 cm. © Irene Grundel. Nachlass, © Foto: Alberto Alvim, Zurndorf

Haufen Gehäuteter, 1991 (aus dem Zyklus Februar ’91). Acryl auf Leinwand, 425 × 270 cm, Kanton Solothurn. © Irene Grundel. Nachlass, © Foto: LAC AG, Basel (Robert Bayer)

Ohne Titel, 1993. Monotypie auf Japanpapier, 50 × 63,7 cm. © Irene Grundel. Nachlass, © Foto: Alberto Alvim, Zurndorf

Für weitere Pressebilder besuchen Sie bitte die Website des Kirchner Museum Davos: https://www.kirchnermuseum.ch/de/info/medien/

 

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