Marke Bauhaus 1919-2019

Marke Bauhaus 1919-2019

Der Sieg der ikonischen Form über den Gebrauch

Was alles Bauhaus ist und sein kann!

 

 

Titelinformation

Philipp Oswalt

1. Auflage

, 2019

Broschiert

336 Seiten, 827 farbige und 127 sw Abbildungen

20 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-620-7

Inhalt

Nicht Funktion und Gebrauch zeichnen das Bauhaus aus, sondern Symbolik. Ob Quadrat, Dreieck oder Kreis, ob Wagenfeld-Lampe, Schlemmer-Kopf oder weisse Kuben mit Flachdach: Das Bauhaus hat ikonische Bildzeichen und einen Stil kreiert, der weder funktional noch sozial ist, aber visuell prägnant.

Bauhaus-Gründer Walter Gropius zielte von Anfang an darauf, aus dem Bauhaus eine Marke zu entwickeln – mit Erfolg. Sei es in Konsum, Politik oder Kultur: Mehr als achtzig Jahre nach seiner Schliessung ist das Bauhaus präsenter als je zuvor. Es ist inzwischen zu einer partizipativen Marke geworden, die nicht mehr zentral gesteuert werden kann, sondern an der unzählige Produzenten und Konsumenten mitgeschrieben haben. Das einstige Verspechen nach Funktionalität und sozialer Verpflichtung bleibt dabei allerdings uneingelöst. Das Buch von Philipp Oswalt, ehemaliger Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, widmet sich anhand zahlreicher Bildbeispiele und gehaltvoller Texte dieser prominenten Markenbildung und -verwendung.

 

Philipp Oswalt war von 2009–2014 Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau und ist Mitbegründer des Projekt Bauhaus. Seit 2006 ist er Professor für Architekturtheorie und Entwurf an der Universität Kassel.

 

English edition

Autoren & Herausgeber

Philipp Oswalt

 war von 2009–2014 Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau und ist Mitbegründer des Projekt Bauhaus. Seit 2006 ist er Professor für Architekturtheorie und Entwurf an der Universität Kassel.

Echo

«Diese Publikation bildet mit ihrem Erscheinen Ende Dezember 2019 so etwas wie den Abschluss des Reigens an Jubiläumsbüchern.» Bern Hüttner, Rosa Luxemburg Stiftung

 

«Wer bisher schon unter einer latenten Bauhaus-Skepsis litt, bekommt hier bildlich den Overkill serviert. Und eine fundierte und gut lesbare Analyse dazu. Neben der Totaldemontage von Walter Gropius durch den Journalisten Bernd Polster ist dies die wichtigste Veröffentlichung der letzten Zeit für Bauhaus-Überdrüssige.» Benedikt Hotze, BauNetz

 

«Das Buch ist ein Kontrapunkt zur oft unreflektierten Überhöhung des Bauhauses im vorigen Jahr, in dem oft der Eindruck vermittelt wurde, dass vor dem Bauhaus nichts gewesen sei und alles, aber auch alles, was in den 20er Jahren mit Flachdach gebaut wurde, „Bauhaus“ sei.» Thomas Steinberg, Mitteldeutsche Zeitung


«Für Kunst- Design- und Architektur-Interessierte ein Muss!» Herbert Pardatscher-Bestle, Bücherrundschau

 

«Starker Tobak für die ehrfürchtigen Weihrauch-Schwenker der Design-Szene.» Bettina Scheurer, ekz.bibliotheksservice

 

«Der jakobinische Enthüllungseifer dieses missvergnügten Autors würde an reine Lektürequälerei grenzen, wenn das Buch nicht so gründlich recherchiert und sachlich kühl geschrieben wäre. Es leistet beste aufklärerische Ursachenforschung über die Wirkungsmacht von künstlerischen Hoffnungsträgern, die den Hunger nach Heilsversprechen stillen.» Michael Mönninger, Süddeutsche Zeitung

 

«Besonders wohltuend bei der Lektüre der spannenden Essays: Die Verneinung einer ausnehmend kunstgeschichtlichen und kunstgewerblichen Betrachtung des Phänomens Bauhaus.» Reinhart Bünger, Der Tagesspiegel

«Gebrauchsfertig und leseleicht liegt dieser Katalog in der Hand: Gut gegliedert, interessante Artikel, schlüssig illustriert, die Fussnoten dort wo man sie findet.» Martina Pfeifer Steiner, nextroom.at